Zahnimplantate
in Hamburg

Fester Zahnersatz beginnt mit einer sorgfältigen Planung

Ein fehlender Zahn verändert mehr als nur das Aussehen. Er kann das Kauen erschweren, benachbarte Zähne zusätzlich belasten und auf Dauer die Bisssituation beeinflussen. Zahnimplantate übernehmen die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel und schaffen eine stabile Grundlage für eine Krone, eine Brücke oder eine implantatgetragene Prothese.

Bei Quarree Dental in Hamburg-Wandsbek betrachten wir deshalb nicht nur die Zahnlücke. Wir prüfen, welche Versorgung langfristig zu Ihren Zähnen, Ihrem Kiefer, dem umgebenden Gewebe und Ihren persönlichen Wünschen passt. Dabei verbinden wir moderne Diagnostik mit über 30 Jahren Erfahrung und einer Beratung, die Ihnen verständlich erklärt, welche Möglichkeiten realistisch sind.

Ein Implantat kann sich im Alltag ähnlich wie ein eigener Zahn anfühlen. Es sitzt fest im Kiefer, überträgt die Kräfte beim Kauen und kann dazu beitragen, den Knochen im Bereich der Zahnlücke funktionell zu belasten. Mit einer natürlich gestalteten Zahnkrone kann der sichtbare Zahnersatz den eigenen Zähnen sehr ähnlich sehen. Bei einer Einzelzahnlücke müssen gesunde Nachbarzähne in vielen Fällen nicht beschliffen werden.

Lassen Sie sich persönlich zu Zahnimplantaten beraten.
Ihr Zahnarzt oder ihre Zahnärztin bei Quarree Dental klärt gemeinsam mit Ihnen, welche Versorgung medizinisch sinnvoll ist und zu Ihrem Alltag passt.

Welche Zahnlücken können mit Implantaten versorgt werden?

Zahnimplantate lassen sich für sehr unterschiedliche Ausgangssituationen nutzen. Sie können einen einzelnen Zahn oder mehrere fehlende Zähne ersetzen und herausnehmbarem Zahnersatz einen festen Halt geben. Entscheidend ist nicht allein die Größe der Lücke, sondern das geplante Ergebnis.

Ein Implantat kann einen einzelnen Zahn ersetzen, ohne dass gesunde Nachbarzähne beschliffen werden müssen. Die Versorgung fügt sich funktionell und optisch harmonisch in die Zahnreihe ein.

Fehlen mehrere Zähne, können Implantate als Pfeiler für eine festsitzende Brücke dienen und die Kaukräfte gleichmäßig verteilen.

Implantate können herausnehmbarem Zahnersatz festen Halt geben und mehr Sicherheit beim Sprechen, Lachen und Kauen schaffen. Anzahl und Befestigung richten sich nach Kiefer, Knochenangebot und gewünschter Versorgung.

Auch ein zahnloser Oberkiefer oder Unterkiefer kann mit einer implantatgetragenen Prothese oder mit festsitzendem Zahnersatz versorgt werden. In geeigneten Fällen reichen vier Implantate aus; ob das möglich ist, hängt von Knochenangebot, Implantatposition und geplanter Versorgung ab.

Digitale zahnmedizinische Diagnostik in Hamburg-Wandsbek

Ein Zahnimplantat besteht aus mehreren Teilen. Der Implantatkörper wird als künstliche Zahnwurzel im Kiefer verankert. Darauf sitzt ein Verbindungselement, das sogenannte Abutment. Es trägt den sichtbaren Zahnersatz, also je nach Versorgung eine Krone, Brücke oder Prothese.

Zahnimplantate bei Quarree Dental Hamburg, Beratung rund um Zahngesundheit

Sind Zahnimplantate für Sie geeignet?

Viele Patientinnen und Patienten können mit Zahnimplantaten versorgt werden. Ein bestimmtes Alter allein entscheidet nicht darüber, ob eine Implantation möglich ist. Wichtiger sind der allgemeine Gesundheitszustand, das vorhandene Knochenangebot, gesundes Zahnfleisch, die Mundhygiene und regelmäßig eingenommene Medikamente.

Auch bei älteren Menschen sind Implantate eine etablierte Versorgungsmöglichkeit, wenn die Behandlung und spätere Nachsorge an die individuelle Situation angepasst werden.

Vor der Behandlung erfassen wir deshalb Ihre Krankengeschichte und untersuchen Zähne, Kiefer, Knochen und Biss. Dabei beurteilen wir auch den Zustand der gesunden Zähne und prüfen, wie sich die geplante Versorgung in das gesamte Gebiss einfügt.

Eine aktive Parodontitis oder eine andere Entzündung sollte zunächst behandelt und stabilisiert werden. Rauchen, Diabetes, Osteoporose oder bestimmte Medikamente schließen Implantate nicht automatisch aus, können aber die Heilung und die langfristige Prognose beeinflussen. Auch wenn nur wenig Kieferknochen vorhanden ist, bedeutet das nicht automatisch, dass Zahnimplantate ausgeschlossen sind. Abhängig vom Befund können ein Knochenaufbau, eine angepasste Implantatposition oder ein anderes Versorgungskonzept infrage kommen.

Vor der Implantation betrachten wir nicht nur die Zahnlücke. Auch das Knochenangebot, der Zustand des Zahnfleisches, Ihre Bisssituation, Ihre allgemeine Gesundheit und regelmäßig eingenommene Medikamente fließen in die Planung ein.

Ihr Weg zum
festen Zahnersatz

Schritt für Schritt

  • 1
    Beratung und Planung
    Ihr Zahnarzt untersucht Zähne, Zahnfleisch und Kieferknochen. Gemeinsam planen wir den Zahnersatz, klären Titan oder Keramik und prüfen, ob ein Knochenaufbau mit Knochenmaterial oder Knochenersatzmaterial notwendig ist.
  • 2
    3D-Röntgendiagnostik
    Bei Bedarf erfassen wir Oberkiefer, Unterkiefer, Kieferhöhle und vorhandenen Knochen dreidimensional. So lässt sich die Position des Implantats präzise planen.

  • 3
    Zahnimplantat einsetzen
    Der ambulante Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Dabei wird der Implantatkörper schonend in den Kieferknochen eingesetzt und übernimmt dort die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel.
  • 4
    Einheilung
    Während der Einheilung soll das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen. Die Dauer hängt unter anderem von der Knochenqualität, einem möglichen Knochenaufbau und dem individuellen Risiko für eine Entzündung ab.
  • 5

    Zahnersatz einsetzen
    Ist das Zahnimplantat stabil eingeheilt, wird die Krone, Brücke oder Prothese befestigt. Gute Mundhygiene, Zahnseide und regelmäßige Kontrollen helfen, die Versorgung belastbar und langlebig zu erhalten.

Bestehende Entzündungen, insbesondere eine aktive Parodontitis, sollten vor der Implantation behandelt und stabilisiert werden. Rauchen, bestimmte Erkrankungen oder Medikamente schließen ein Implantat nicht grundsätzlich aus, können jedoch die Heilung und die langfristige Prognose beeinflussen.

Unsere Leistungen für Zahnimplantate

Die Implantologie ist der Bereich der Zahnmedizin, der sich mit dem Einsetzen von Zahnimplantaten und der anschließenden Versorgung mit Kronen, Brücken oder Prothesen beschäftigt.

Keramikimplantate

Keramikimplantate sind eine metallfreie Alternative und können bei bestimmten Voraussetzungen sinnvoll sein.

Titanimplantate

Titanimplantate gelten seit vielen Jahren als bewährter Standard.

Knochenaufbau

Wenn der Knochen nicht ausreichend stabil ist, kann diese Vorbereitung die Grundlage für Zahnimplantate schaffen.

DVT – digitales 3D-Röntgen

Die digitale Planung unterstützt wichtige Entscheidungen vor der Behandlung.

Ist ein Knochenaufbau immer notwendig?

Nein. Ein Knochenaufbau wird nur erforderlich, wenn das vorhandene Knochenangebot das Implantat nicht ausreichend aufnehmen oder stabilisieren kann. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, lässt sich erst nach einer Untersuchung beurteilen.

Wenn wenig Kieferknochen vorhanden ist, prüfen wir zunächst, wie stark Höhe und Breite des Knochens eingeschränkt sind. Je nach Befund kann körpereigenes Knochenmaterial, ein geeignetes Knochenersatzmaterial oder eine Kombination aus beiden verwendet werden.

Manchmal lässt sich ein kleinerer Aufbau gleichzeitig mit der Implantation durchführen. In anderen Situationen ist eine vorbereitende Behandlung sinnvoll, bevor das Implantat eingesetzt wird.

Auf unserer Seite zum Knochenaufbau vor Zahnimplantaten erklären wir die verschiedenen Möglichkeiten ausführlicher.

Jetzt persönliche Beratung für festen Zahnersatz vereinbaren.
Wir beraten Sie individuell zu Eignung, Behandlung und Nachsorge.

Ähnlich wie eine natürliche Zahnwurzel überträgt ein Implantat Kaukräfte auf den Kieferknochen.
Diese funktionelle Belastung kann dazu beitragen, den Knochen im Bereich der Zahnlücke zu erhalten.

Ob diese Vorteile in Ihrem Fall erreichbar sind, hängt von Ihrer Ausgangssituation ab.
Deshalb steht bei Quarree Dental immer die persönliche Beratung vor der Entscheidung für eine Behandlung.

Wann lohnen sich Zahnimplantate?

  • Fester Halt
    Kein Wackeln, kein Verrutschen
  • Natürliches Aussehen
    Wie ein echter Zahn: Sicherheit beim Sprechen, Lachen und Essen
  • Schonung gesunder Nachbarzähne
    Kein Beschleifen nötig

  • Langfristige Lösung
    Bei guter Pflege über Jahrzehnte haltbar

  • Mehr Lebensqualität im Alltag
    Fühlen Sie sich wie mit Ihren echten Zähnen

Titan oder Keramik?

Für Zahnimplantate kommen unterschiedliche Werkstoffe infrage. Titan ist aufgrund seiner umfassenden klinischen Erfahrung, seiner mechanischen Eigenschaften und seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der etablierte Standard.

Keramikimplantate aus Zirkonoxid können in ausgewählten Situationen eine nichtmetallische Alternative darstellen. Die helle Farbe des Implantatmaterials kann insbesondere bei dünnem Zahnfleisch und im sichtbaren, ästhetisch anspruchsvollen Zahnbereich interessant sein.

Welche Lösung besser passt, lässt sich nicht allein anhand eines einzelnen Vorteils entscheiden. Implantatposition, Knochenangebot, Gewebesituation, geplante Versorgung, Belastung und persönliche Materialwünsche müssen gemeinsam betrachtet werden.

Auch bei hochwertigem Zahnersatz kommt es nicht nur auf das Implantatmaterial an. Die Qualität der gesamten Versorgung hängt ebenso von der Planung, der Position des Implantats, den verwendeten Verbindungselementen und der Gestaltung der Krone, Brücke oder des herausnehmbaren Zahnersatzes ab.

Was kostet ein Zahnimplantat?

Die Kosten einer Implantatversorgung setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Dazu gehören unter anderem Diagnostik, Implantatsystem, chirurgischer Aufwand, Verbindungselement, Zahnersatz und zahntechnische Leistungen.

Ein Einzelzahnimplantat wird anders kalkuliert als eine implantatgetragene Brücke oder die Stabilisierung von herausnehmbarem Zahnersatz. Auch ein notwendiger Knochenaufbau oder zusätzliche vorbereitende Behandlungen verändern den Aufwand.

Deshalb wäre eine pauschale Preisangabe ohne Untersuchung wenig verlässlich. Nach der Planung erhalten Sie einen individuellen Heil- und Kostenplan, in dem die vorgesehenen Behandlungsschritte nachvollziehbar aufgeführt sind.

Nachsorge gehört zur Implantatbehandlung

Ein Implantat kann keine Karies bekommen. Das umliegende Zahnfleisch und der tragende Knochen können jedoch erkranken. Eine periimplantäre Mukositis ist eine Entzündung des Zahnfleisches rund um das Implantat; bei einer Periimplantitis ist zusätzlich der angrenzende Knochen beteiligt.

Eine gründliche häusliche Reinigung, geeignete Hilfsmittel für die Zahnzwischenräume, regelmäßige Kontrollen und eine individuell abgestimmte professionelle Betreuung sind deshalb entscheidend.

Auch eine professionelle Zahnreinigung beziehungsweise eine speziell auf Implantate abgestimmte Prophylaxe kann dazu beitragen, schwer erreichbare Beläge zu entfernen und Veränderungen rund um das Implantat frühzeitig zu erkennen.

Die Nachsorge ist kein Zusatz, sondern ein fester Teil der langfristigen Implantatversorgung. Bei den Kontrollen beurteilen wir nicht nur das Implantat, sondern auch den Zahnersatz, den Biss, die Implantatumgebung und die verbliebenen natürlichen Zähne.

Ihr Lächeln liegt uns am Herzen.

Unser Anspruch ist keine schnelle Standardlösung. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen eine Versorgung finden, die medizinisch nachvollziehbar, funktionell überzeugend, belastbar und langfristig gut zu pflegen ist.

Ihr Ansprechpartner für Zahnimplantate

Bei Quarree Dental steht Ihnen Jürgen Heiermann persönlich für Beratung und Behandlung zur Verfügung. Lernen Sie unser gesamtes Team kennen.

Zahnärzte aus Hamburg: Jürgen Heiermann, Dr. Tobias Kreher, Christian Kemper

Kontaktieren Sie uns gerne

Bei Fragen zu Zahnimplantaten sind wir für Sie da.

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Mehr Informationen

Fragen & Antworten zu Zahnimplantaten

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die fest im Kieferknochen verankert wird. Darauf wird der Zahnersatz befestigt – beispielsweise eine Zahnkrone, eine Brücke oder eine andere implantatgetragene Versorgung.

Zahnimplantate können einen einzelnen Zahn ersetzen, größere Zahnlücken schließen oder herausnehmbarem Zahnersatz mehr Halt geben.

Zahnimplantate kommen für viele Patientinnen und Patienten infrage, wenn das Zahnfleisch gesund und ausreichend Kieferknochen vorhanden ist. Wichtig sind außerdem eine gute Mundhygiene und ein allgemeiner Gesundheitszustand, der eine zuverlässige Wundheilung erwarten lässt.

Erkrankungen oder regelmäßig eingenommene Medikamente schließen eine Implantation nicht automatisch aus. Sie müssen jedoch bei der Planung berücksichtigt werden. Informieren Sie uns deshalb insbesondere über Diabetes, Osteoporose, Tumorerkrankungen, Erkrankungen des Immunsystems sowie Medikamente, die den Knochenstoffwechsel oder die Blutgerinnung beeinflussen.

Eine ausführliche Anamnese ist ein wesentlicher Bestandteil der Implantatplanung.

Ein höheres Lebensalter allein spricht nicht gegen eine Versorgung mit Zahnimplantaten. Entscheidend sind vielmehr der allgemeine Gesundheitszustand, die Knochensituation, die Mundhygiene und die Fähigkeit, den implantatgetragenen Zahnersatz dauerhaft zu pflegen.

Auch bei älteren Patientinnen und Patienten können Implantate zu mehr Halt beim Kauen, Sprechen und Lachen beitragen. Ob eine Implantatversorgung sinnvoll ist, prüfen wir immer anhand Ihrer persönlichen Ausgangssituation.

Ein Zahnimplantat ersetzt den verlorenen Zahn unabhängig von den Nachbarzähnen. Gesunde benachbarte Zähne müssen deshalb in vielen Fällen nicht beschliffen werden. Eine herkömmliche Zahnbrücke nutzt dagegen meist die angrenzenden Zähne als Pfeiler.

Eine Brücke kann sinnvoll sein, wenn die Nachbarzähne bereits größere Füllungen tragen oder ohnehin mit Zahnkronen versorgt werden müssen. Ein Implantat kann Vorteile bieten, wenn die Nachbarzähne gesund sind und möglichst viel natürliche Zahnsubstanz erhalten werden soll.

Welche Lösung besser passt, hängt von Ihrem Knochenangebot, den Nachbarzähnen, der Bisssituation und Ihren persönlichen Wünschen ab.

Am Anfang stehen eine gründliche Untersuchung und die persönliche Beratung. Dabei beurteilen wir die Zahnlücke, die Gewebeverhältnisse, das Knochenangebot, die Bisssituation und Ihre allgemeine Gesundheit. Bei Bedarf unterstützt eine dreidimensionale Röntgenaufnahme die genaue Planung.

Anschließend wird das Implantat unter örtlicher Betäubung ambulant in den Kiefer eingesetzt. Während der Einheilphase verbindet es sich mit dem umgebenden Knochen. Sobald das Implantat ausreichend stabil und belastbar ist, wird der endgültige Zahnersatz angefertigt und befestigt.

Je nach Ausgangssituation kann die Zahnlücke während der Einheilzeit provisorisch versorgt werden.

Die Implantation erfolgt normalerweise unter örtlicher Betäubung. Während des Eingriffs sollten Sie daher keine Schmerzen spüren. Wahrnehmbar sein können Druck, Geräusche oder Vibrationen.

Nach der Behandlung sind vorübergehende Schwellungen, ein Wundgefühl oder leichte Schmerzen möglich. Diese Beschwerden lassen sich in der Regel mit den empfohlenen Maßnahmen und geeigneten Schmerzmitteln gut kontrollieren und klingen meist innerhalb weniger Tage ab.

Die gesamte Behandlung erstreckt sich häufig über mehrere Monate. Das Einsetzen des Implantats erfolgt meist in einem einzelnen Behandlungstermin. Danach benötigt das Implantat Zeit, um stabil mit dem Kieferknochen zu verwachsen.

Wie lange die Einheilung dauert, hängt unter anderem vom Knochenangebot, der Qualität des Kieferknochens, der Position des Implantats, der erreichten Anfangsstabilität und möglichen vorbereitenden Behandlungen ab. Wird zuvor ein Knochenaufbau benötigt, kann sich die gesamte Behandlungsdauer verlängern.

In geeigneten Fällen kann ein Zahnimplantat unmittelbar nach der Entfernung des nicht erhaltungsfähigen Zahns eingesetzt werden. Diese sogenannte Sofortimplantation ist jedoch nicht in jeder Situation sinnvoll.

Voraussetzungen sind unter anderem geeignete Knochen- und Gewebeverhältnisse sowie eine ausreichende Stabilität des eingesetzten Implantats. Bei einer ausgeprägten Entzündung, ungünstigem Knochenangebot oder erhöhten Heilungsrisiken kann es besser sein, das Gewebe zunächst abheilen zu lassen.

Eine frühere Parodontitis schließt Zahnimplantate nicht grundsätzlich aus. Eine aktive Erkrankung sollte jedoch vor der Implantation behandelt und stabilisiert werden.

Patientinnen und Patienten mit einer Parodontitis-Vorgeschichte können ein erhöhtes Risiko für Probleme rund um das Implantat haben. Daher sind eine besonders sorgfältige Mundhygiene, individuell abgestimmte Prophylaxetermine und regelmäßige Kontrollen wichtig.

Rauchen ist kein automatischer Ausschlussgrund für Zahnimplantate. Es kann jedoch die Wundheilung beeinträchtigen und das Risiko für Implantatverlust, Knochenabbau und periimplantäre Erkrankungen erhöhen.

Nikotin verengt die Blutgefäße und kann dadurch die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen verschlechtern. Das kann sich ungünstig auf die Heilung nach dem Einsetzen eines Implantats auswirken.

Besonders bei starkem Tabakkonsum oder einer früheren Parodontitis sollte das persönliche Risiko sorgfältig besprochen werden. Ein Rauchstopp vor der Implantation und ein dauerhafter Verzicht verbessern die Voraussetzungen für eine ungestörte Heilung und eine langfristig stabile Versorgung.

In ausgewählten Fällen kann ein Implantat direkt oder kurz nach dem Einsetzen mit einem provisorischen Zahnersatz versorgt werden. Dabei muss zwischen einer sofortigen optischen Versorgung und einer echten Sofortbelastung beim Kauen unterschieden werden.

Ob „feste Zähne an einem Tag“ medizinisch sinnvoll sind, hängt von der Stabilität des Implantats, der Knochenqualität, der Anzahl und Position der Implantate sowie der Bisssituation ab.

Eine schnelle Versorgung darf nicht zulasten der sicheren Einheilung gehen und kann daher erst nach der Untersuchung seriös beurteilt werden.

Ein Knochenaufbau ist nicht bei jeder Implantation erforderlich. Er wird nur notwendig, wenn der Kieferknochen an der betreffenden Stelle nicht ausreichend breit oder hoch ist, um ein Implantat stabil aufzunehmen.

Je nach Umfang kann der Aufbau vor oder gleichzeitig mit der Implantation durchgeführt werden. Dafür kommen körpereigenes Knochenmaterial, Knochenersatzmaterial oder eine Kombination infrage. Mithilfe moderner Diagnostik prüfen wir, welches Knochenangebot vorhanden ist und welche Vorgehensweise für Sie sinnvoll ist.

Titanimplantate gelten seit vielen Jahren als bewährter Standard und verfügen über eine besonders umfangreiche wissenschaftliche Langzeiterfahrung. Keramikimplantate bestehen in der Regel aus Zirkoniumdioxid und können für Patientinnen und Patienten interessant sein, die eine möglichst nichtmetallische oder besonders zahnfarbene Lösung wünschen.

Ein grundsätzlich bestes Implantatmaterial gibt es nicht. Die Entscheidung richtet sich nach dem Knochenangebot, der Position der Zahnlücke, der geplanten Versorgung, der Bissbelastung, der gewünschten Ästhetik und Ihren persönlichen Anforderungen.

Ausführliche Informationen finden Sie auf unseren Seiten zu Titanimplantaten und Keramikimplantaten.

Ein sorgfältig geplantes und gut gepflegtes Zahnimplantat kann viele Jahre und häufig mehrere Jahrzehnte funktionieren. Unter sehr günstigen Voraussetzungen können Zahnimplantate sogar ein Leben lang halten. Eine lebenslange Haltbarkeit lässt sich dennoch nicht versprechen.

Die langfristige Stabilität hängt unter anderem von der Mundhygiene, dem Zustand des Zahnfleisches, der Knochensituation, der Bissbelastung, möglichen Erkrankungen, dem Rauchverhalten und der regelmäßigen Nachsorge ab.

Auch der Zahnersatz auf dem Implantat kann im Laufe der Zeit Verschleiß zeigen und gegebenenfalls erneuert werden, obwohl das Implantat selbst weiterhin stabil im Kiefer sitzt. Mit konsequenter Pflege kann eine Implantatversorgung besonders langlebig sein.

Die Kosten eines Zahnimplantats lassen sich erst nach einer Untersuchung zuverlässig einschätzen. Maßgeblich sind unter anderem die Anzahl der benötigten Implantate, das Implantatmaterial, die Knochensituation, mögliche vorbereitende Behandlungen und die Art des späteren Zahnersatzes.

Eine einzelne implantatgetragene Zahnkrone wird anders kalkuliert als eine größere Brücke oder die Stabilisierung von herausnehmbarem Zahnersatz. Nach der Untersuchung erhalten Sie bei Quarree Dental einen individuellen Heil- und Kostenplan, in dem die geplanten Behandlungsschritte transparent aufgeführt sind.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Implantation normalerweise nicht. Sie beteiligen sich jedoch mit einem befundbezogenen Festzuschuss an den Kosten des Zahnersatzes, der später auf dem Implantat befestigt wird. Ein regelmäßig geführtes Bonusheft kann den Zuschuss erhöhen.

Nur bei bestimmten medizinischen Ausnahmeindikationen kann eine weitergehende Kostenübernahme möglich sein. Bei privaten Krankenversicherungen und Zahnzusatzversicherungen richtet sich die Erstattung nach dem vereinbarten Tarif.

In seltenen Fällen verbindet sich ein Implantat während der Einheilphase nicht ausreichend mit dem Kieferknochen. Auch ein bereits eingeheiltes Implantat kann später durch eine Periimplantitis, fortschreitenden Knochenabbau oder eine starke mechanische Belastung gefährdet werden.

Mögliche Warnzeichen sind anhaltende Schmerzen, Schwellungen, Blutungen, austretendes Sekret oder eine zunehmende Lockerung. Solche Beschwerden sollten zeitnah untersucht werden.

Wird ein nicht stabiles Implantat entfernt, kann nach der Heilung und einer erneuten Beurteilung in manchen Fällen eine weitere Implantation geplant werden.

Eine Periimplantitis ist eine entzündliche Erkrankung rund um ein Zahnimplantat, bei der neben dem Weichgewebe auch der angrenzende Kieferknochen betroffen ist. Unbehandelt kann sie zu fortschreitendem Knochenabbau und schließlich zum Verlust des Implantats führen.

Das Risiko wird unter anderem durch bakterielle Beläge, eine unzureichende Mundhygiene, Rauchen und eine frühere Parodontitis beeinflusst. Regelmäßige Kontrollen helfen dabei, erste Anzeichen möglichst früh zu erkennen.

Nach dem Eingriff sollten Sie sich zunächst körperlich schonen und die behandelte Region von außen vorsichtig kühlen. Essen Sie möglichst weiche Speisen und vermeiden Sie sehr heiße Lebensmittel und Getränke, solange die Betäubung noch wirkt.

Auf Rauchen, Alkohol und anstrengenden Sport sollten Sie während der ersten Heilungsphase verzichten. Die Wundregion darf nicht mit den Fingern oder der Zunge gereizt werden.

Wie Sie Ihre Zähne und die behandelte Stelle reinigen sollen, erklären wir Ihnen passend zu Ihrem Eingriff.

Ein Implantat selbst kann keine Karies bekommen. Bakterielle Beläge können jedoch das Zahnfleisch und den Kieferknochen schädigen. Deshalb benötigt implantatgetragener Zahnersatz ebenso sorgfältige Pflege wie die natürlichen Zähne.

Neben dem normalen Zähneputzen können je nach Versorgung Zahnseide, Interdentalbürsten oder andere Hilfsmittel für die Zwischenräume sinnvoll sein. Regelmäßige Kontroll- und Prophylaxetermine sowie professionelle Zahnreinigungen sind ein fester Bestandteil der Nachsorge.

Dabei überprüfen wir das Zahnfleisch, den Knochen, den Zahnersatz und die Bisssituation.