Fester Zahnersatz beginnt mit einer sorgfältigen Planung
Ein fehlender Zahn verändert mehr als nur das Aussehen. Er kann das Kauen erschweren, benachbarte Zähne zusätzlich belasten und auf Dauer die Bisssituation beeinflussen. Zahnimplantate übernehmen die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel und schaffen eine stabile Grundlage für eine Krone, eine Brücke oder eine implantatgetragene Prothese.
Bei Quarree Dental in Hamburg-Wandsbek betrachten wir deshalb nicht nur die Zahnlücke. Wir prüfen, welche Versorgung langfristig zu Ihren Zähnen, Ihrem Kiefer, dem umgebenden Gewebe und Ihren persönlichen Wünschen passt. Dabei verbinden wir moderne Diagnostik mit über 30 Jahren Erfahrung und einer Beratung, die Ihnen verständlich erklärt, welche Möglichkeiten realistisch sind.
Ein Implantat kann sich im Alltag ähnlich wie ein eigener Zahn anfühlen. Es sitzt fest im Kiefer, überträgt die Kräfte beim Kauen und kann dazu beitragen, den Knochen im Bereich der Zahnlücke funktionell zu belasten. Mit einer natürlich gestalteten Zahnkrone kann der sichtbare Zahnersatz den eigenen Zähnen sehr ähnlich sehen. Bei einer Einzelzahnlücke müssen gesunde Nachbarzähne in vielen Fällen nicht beschliffen werden.
Welche Zahnlücken können mit Implantaten versorgt werden?
Zahnimplantate lassen sich für sehr unterschiedliche Ausgangssituationen nutzen. Sie können einen einzelnen Zahn oder mehrere fehlende Zähne ersetzen und herausnehmbarem Zahnersatz einen festen Halt geben. Entscheidend ist nicht allein die Größe der Lücke, sondern das geplante Ergebnis.
Ein Implantat kann einen einzelnen Zahn ersetzen, ohne dass gesunde Nachbarzähne beschliffen werden müssen. Die Versorgung fügt sich funktionell und optisch harmonisch in die Zahnreihe ein.
Ein Zahnimplantat besteht aus mehreren Teilen. Der Implantatkörper wird als künstliche Zahnwurzel im Kiefer verankert. Darauf sitzt ein Verbindungselement, das sogenannte Abutment. Es trägt den sichtbaren Zahnersatz, also je nach Versorgung eine Krone, Brücke oder Prothese.

Sind Zahnimplantate für Sie geeignet?
Viele Patientinnen und Patienten können mit Zahnimplantaten versorgt werden. Ein bestimmtes Alter allein entscheidet nicht darüber, ob eine Implantation möglich ist. Wichtiger sind der allgemeine Gesundheitszustand, das vorhandene Knochenangebot, gesundes Zahnfleisch, die Mundhygiene und regelmäßig eingenommene Medikamente.
Auch bei älteren Menschen sind Implantate eine etablierte Versorgungsmöglichkeit, wenn die Behandlung und spätere Nachsorge an die individuelle Situation angepasst werden.
Vor der Behandlung erfassen wir deshalb Ihre Krankengeschichte und untersuchen Zähne, Kiefer, Knochen und Biss. Dabei beurteilen wir auch den Zustand der gesunden Zähne und prüfen, wie sich die geplante Versorgung in das gesamte Gebiss einfügt.
Eine aktive Parodontitis oder eine andere Entzündung sollte zunächst behandelt und stabilisiert werden. Rauchen, Diabetes, Osteoporose oder bestimmte Medikamente schließen Implantate nicht automatisch aus, können aber die Heilung und die langfristige Prognose beeinflussen. Auch wenn nur wenig Kieferknochen vorhanden ist, bedeutet das nicht automatisch, dass Zahnimplantate ausgeschlossen sind. Abhängig vom Befund können ein Knochenaufbau, eine angepasste Implantatposition oder ein anderes Versorgungskonzept infrage kommen.
Vor der Implantation betrachten wir nicht nur die Zahnlücke. Auch das Knochenangebot, der Zustand des Zahnfleisches, Ihre Bisssituation, Ihre allgemeine Gesundheit und regelmäßig eingenommene Medikamente fließen in die Planung ein.
- 1Beratung und Planung
Ihr Zahnarzt untersucht Zähne, Zahnfleisch und Kieferknochen. Gemeinsam planen wir den Zahnersatz, klären Titan oder Keramik und prüfen, ob ein Knochenaufbau mit Knochenmaterial oder Knochenersatzmaterial notwendig ist. - 23D-Röntgendiagnostik
Bei Bedarf erfassen wir Oberkiefer, Unterkiefer, Kieferhöhle und vorhandenen Knochen dreidimensional. So lässt sich die Position des Implantats präzise planen. - 3Zahnimplantat einsetzen
Der ambulante Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Dabei wird der Implantatkörper schonend in den Kieferknochen eingesetzt und übernimmt dort die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel. - 4Einheilung
Während der Einheilung soll das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen. Die Dauer hängt unter anderem von der Knochenqualität, einem möglichen Knochenaufbau und dem individuellen Risiko für eine Entzündung ab. - 5
Zahnersatz einsetzen
Ist das Zahnimplantat stabil eingeheilt, wird die Krone, Brücke oder Prothese befestigt. Gute Mundhygiene, Zahnseide und regelmäßige Kontrollen helfen, die Versorgung belastbar und langlebig zu erhalten.
Bestehende Entzündungen, insbesondere eine aktive Parodontitis, sollten vor der Implantation behandelt und stabilisiert werden. Rauchen, bestimmte Erkrankungen oder Medikamente schließen ein Implantat nicht grundsätzlich aus, können jedoch die Heilung und die langfristige Prognose beeinflussen.
Unsere Leistungen für Zahnimplantate
Die Implantologie ist der Bereich der Zahnmedizin, der sich mit dem Einsetzen von Zahnimplantaten und der anschließenden Versorgung mit Kronen, Brücken oder Prothesen beschäftigt.
Ist ein Knochenaufbau immer notwendig?
Nein. Ein Knochenaufbau wird nur erforderlich, wenn das vorhandene Knochenangebot das Implantat nicht ausreichend aufnehmen oder stabilisieren kann. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, lässt sich erst nach einer Untersuchung beurteilen.
Wenn wenig Kieferknochen vorhanden ist, prüfen wir zunächst, wie stark Höhe und Breite des Knochens eingeschränkt sind. Je nach Befund kann körpereigenes Knochenmaterial, ein geeignetes Knochenersatzmaterial oder eine Kombination aus beiden verwendet werden.
Manchmal lässt sich ein kleinerer Aufbau gleichzeitig mit der Implantation durchführen. In anderen Situationen ist eine vorbereitende Behandlung sinnvoll, bevor das Implantat eingesetzt wird.
Auf unserer Seite zum Knochenaufbau vor Zahnimplantaten erklären wir die verschiedenen Möglichkeiten ausführlicher.
Jetzt persönliche Beratung für festen Zahnersatz vereinbaren.
Wir beraten Sie individuell zu Eignung, Behandlung und Nachsorge.
Ähnlich wie eine natürliche Zahnwurzel überträgt ein Implantat Kaukräfte auf den Kieferknochen.
Diese funktionelle Belastung kann dazu beitragen, den Knochen im Bereich der Zahnlücke zu erhalten.
Ob diese Vorteile in Ihrem Fall erreichbar sind, hängt von Ihrer Ausgangssituation ab.
Deshalb steht bei Quarree Dental immer die persönliche Beratung vor der Entscheidung für eine Behandlung.
Wann lohnen sich Zahnimplantate?
Titan oder Keramik?
Für Zahnimplantate kommen unterschiedliche Werkstoffe infrage. Titan ist aufgrund seiner umfassenden klinischen Erfahrung, seiner mechanischen Eigenschaften und seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der etablierte Standard.
Keramikimplantate aus Zirkonoxid können in ausgewählten Situationen eine nichtmetallische Alternative darstellen. Die helle Farbe des Implantatmaterials kann insbesondere bei dünnem Zahnfleisch und im sichtbaren, ästhetisch anspruchsvollen Zahnbereich interessant sein.
Welche Lösung besser passt, lässt sich nicht allein anhand eines einzelnen Vorteils entscheiden. Implantatposition, Knochenangebot, Gewebesituation, geplante Versorgung, Belastung und persönliche Materialwünsche müssen gemeinsam betrachtet werden.
Auch bei hochwertigem Zahnersatz kommt es nicht nur auf das Implantatmaterial an. Die Qualität der gesamten Versorgung hängt ebenso von der Planung, der Position des Implantats, den verwendeten Verbindungselementen und der Gestaltung der Krone, Brücke oder des herausnehmbaren Zahnersatzes ab.
Was kostet ein Zahnimplantat?
Die Kosten einer Implantatversorgung setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Dazu gehören unter anderem Diagnostik, Implantatsystem, chirurgischer Aufwand, Verbindungselement, Zahnersatz und zahntechnische Leistungen.
Ein Einzelzahnimplantat wird anders kalkuliert als eine implantatgetragene Brücke oder die Stabilisierung von herausnehmbarem Zahnersatz. Auch ein notwendiger Knochenaufbau oder zusätzliche vorbereitende Behandlungen verändern den Aufwand.
Deshalb wäre eine pauschale Preisangabe ohne Untersuchung wenig verlässlich. Nach der Planung erhalten Sie einen individuellen Heil- und Kostenplan, in dem die vorgesehenen Behandlungsschritte nachvollziehbar aufgeführt sind.
Nachsorge gehört zur Implantatbehandlung
Ein Implantat kann keine Karies bekommen. Das umliegende Zahnfleisch und der tragende Knochen können jedoch erkranken. Eine periimplantäre Mukositis ist eine Entzündung des Zahnfleisches rund um das Implantat; bei einer Periimplantitis ist zusätzlich der angrenzende Knochen beteiligt.
Eine gründliche häusliche Reinigung, geeignete Hilfsmittel für die Zahnzwischenräume, regelmäßige Kontrollen und eine individuell abgestimmte professionelle Betreuung sind deshalb entscheidend.
Auch eine professionelle Zahnreinigung beziehungsweise eine speziell auf Implantate abgestimmte Prophylaxe kann dazu beitragen, schwer erreichbare Beläge zu entfernen und Veränderungen rund um das Implantat frühzeitig zu erkennen.
Die Nachsorge ist kein Zusatz, sondern ein fester Teil der langfristigen Implantatversorgung. Bei den Kontrollen beurteilen wir nicht nur das Implantat, sondern auch den Zahnersatz, den Biss, die Implantatumgebung und die verbliebenen natürlichen Zähne.
Ihr Lächeln liegt uns am Herzen.
Unser Anspruch ist keine schnelle Standardlösung. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen eine Versorgung finden, die medizinisch nachvollziehbar, funktionell überzeugend, belastbar und langfristig gut zu pflegen ist.
Ihr Ansprechpartner für Zahnimplantate
Bei Quarree Dental steht Ihnen Jürgen Heiermann persönlich für Beratung und Behandlung zur Verfügung. Lernen Sie unser gesamtes Team kennen.
Kontaktieren Sie uns gerne
Bei Fragen zu Zahnimplantaten sind wir für Sie da.

