Ein Pulverstrahlgerät entfernt mit einem Gemisch aus Luft, Wasser und geeigneten Pulverpartikeln weiche Beläge, Biofilm und bestimmte äußere Verfärbungen von Zahnoberflächen. Das Verfahren wird häufig mit dem Begriff Airflow verbunden und kann je nach Befund Bestandteil einer professionellen Zahnreinigung sein. Welche Pulverart und welche Anwendung geeignet sind, hängt von der zu behandelnden Oberfläche und der klinischen Situation ab.
Wie funktioniert ein Pulverstrahlgerät?
Das Gerät führt Wasser, Luft und Pulver kontrolliert zusammen. Der Pulverstrahl löst oberflächliche weiche Beläge und Verfärbungen. Die Anwendung wird an Zähne, Restaurationen und die jeweilige Fragestellung angepasst.
Supragingivale und subgingivale Anwendung unterscheiden
Bei der normalen professionellen Zahnreinigung steht die Reinigung zugänglicher Zahnoberflächen und Zwischenräume im Vordergrund. Für Anwendungen unterhalb des Zahnfleischrands werden geeignete Pulver, spezielle Düsen und eine klare zahnmedizinische Indikation benötigt. Eine subgingivale Behandlung bei Parodontitis ist deshalb nicht automatisch Bestandteil einer normalen PZR. Informationen zur therapeutischen Behandlung von Zahnfleischtaschen finden Sie in der Parodontologie.
Pulverstrahlgeräte bei Implantaten und Zahnersatz
Bei Implantaten und Restaurationen müssen Oberfläche, Material und klinische Situation berücksichtigt werden. Ob ein Pulverstrahlverfahren geeignet ist, wird daher individuell entschieden.

