Amalgam war über mehr als 150 Jahre das am häufigsten verwendete Füllungsmaterial in der Zahnmedizin und hat Hunderten von Millionen Menschen weltweit dabei geholfen, kariöse Zähne zu versorgen. Seit der Entwicklung hochwertiger Kompositmaterialien und moderner Keramik hat Amalgam in modernen Zahnarztpraxen erheblich an Bedeutung verloren, ist aber immer noch nicht vollständig aus dem Einsatz verschwunden. In unserer Zahnarztpraxis Quarree Dental in Hamburg-Wandsbek erklären wir unseren Patientinnen und Patienten offen, was Amalgam ist, welche Vor- und Nachteile es hat und warum wir selbst ausschließlich auf moderne, zahnfarbene Alternativen setzen. Als Zahnärzte und Zahnärztinnen mit Leidenschaft legen wir Wert auf transparente Aufklärung, damit Sie eine informierte Entscheidung für Ihre Zahnversorgung treffen können.
Wir sind Zahnärzte in Hamburg-Wandsbek und helfen Ihnen gerne weiter.
Was Amalgam ist und wie es funktioniert
Amalgam ist eine Legierung aus Quecksilber, Silber, Zinn, Kupfer und Zink. Das Quecksilber wird mit dem Metallpulver vermischt, wodurch eine plastische Masse entsteht, die in die präparierte Kavität eingebracht und verdichtet werden kann. Nach dem Aushärten ist Amalgam außerordentlich hart, druckresistent und langlebig, was seinen jahrzehntelangen Einsatz erklärt. Die Bedenken gegenüber Amalgam rühren vor allem aus dem enthaltenen Quecksilber, einem der toxischsten Schwermetalle. Obwohl in gebundenem Zustand im Amalgam weitgehend stabil, setzt Amalgam beim Kauen geringe Mengen Quecksilberdampf frei. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die freigesetzten Mengen bei gesunden Erwachsenen in der Regel unterhalb der Grenzwerte liegen, jedoch bei bestimmten Personengruppen, insbesondere Schwangeren, Stillenden und Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion, erhöhte Vorsicht geboten ist. Die EU-Quecksilberverordnung sieht deshalb schrittweise Beschränkungen für den Amalgameinsatz vor. Mehr über die Materialien, die wir bei Füllungen einsetzen, erklärt unsere Seite zu modernen Restaurationsmaterialien.
Amalgam sanieren: Alte Füllungen ersetzen
Viele Patientinnen und Patienten, die vor Jahrzehnten mit Amalgam versorgt wurden, fragen uns, ob sie ihre alten Amalgamfüllungen sanieren lassen sollten. Die Antwort hängt vom Zustand der Füllung ab: Eine intakte Amalgamfüllung, die keinerlei Randspalt zeigt und die den Zahn gut schützt, muss nicht zwingend entfernt werden, weil die Entfernung selbst mit einer vorübergehenden erhöhten Quecksilberexposition verbunden ist. Wenn eine Amalgamfüllung jedoch Risse oder Randspalten zeigt, unter denen sich Karies bildet, erneuert werden muss, ist der Zeitpunkt günstig, auf eine zahnfarbene Kompositfüllung oder ein Keramikinlay zu wechseln. In unserer Zahnarztpraxis in Hamburg-Wandsbek führen wir Amalgamentfernungen nach dem sogenannten SMART-Protokoll durch, das die Quecksilberfreisetzung während der Entfernung minimiert, indem die Füllung in großen Stücken entfernt und der Patient mit Sauerstoff versorgt wird. Informationen über unsere Prophylaxe und den Erhalt der Zahngesundheit finden Sie bei unserem Prophylaxe mit System-Konzept.
Moderne Alternativen zu Amalgam
Die modernen Füllungsmaterialien, die heute in Hamburg-Wandsbek zur Verfügung stehen, sind in vielen Eigenschaften dem Amalgam überlegen. Komposit, also zahnfarbener Kunststoff, kann direkt in der Praxis in der Kavität gelegt und ausgehärtet werden, ist optisch kaum von natürlicher Zahnsubstanz zu unterscheiden und verbindet sich durch Adhäsivtechnik dauerhaft mit dem Zahn, was substanzschonendere Präparationen ermöglicht. Keramikinlays und -onlays, die im Labor gefertigt oder mit modernen CAD/CAM-Systemen in der Praxis hergestellt werden, sind noch langlebiger als Komposit und eignen sich besonders für große Kavitäten in den Seitenzahnbereichen. In unserer Zahnarztpraxis Quarree Dental in Hamburg-Wandsbek setzen wir ausschließlich auf zahnfarbene, quecksilberfreie Materialien und beraten Sie individuell, welche Option für Ihre spezifische Situation die sinnvollste ist. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen schützen alle Restaurationen, ob Komposit, Keramik oder älteres Amalgam.
Karies erkennen und behandeln in Hamburg-Wandsbek
Amalgamfüllungen und ihre Alternativen kommen immer dann zum Einsatz, wenn Karies entstanden ist, die zerstörte Zahnsubstanz entfernt und durch ein Füllungsmaterial ersetzt werden muss. Die beste Strategie gegen Karies ist jedoch ihre Prävention: Mit regelmäßigen Kontrollterminen, bei denen wir sowohl klinisch als auch mit digitalen Röntgenaufnahmen nach ersten Anzeichen von Karies suchen, können wir Probleme erkennen, wenn sie noch klein und mit minimalem Substanzverlust behandelbar sind. In diesem Stadium sind kleine Kompositfüllungen ausreichend, während bei fortgeschrittener Karies größere Restaurationen oder sogar Kronen notwendig werden können. Unser Prophylaxe-Konzept stellt sicher, dass kein Kontrolltermin vergessen wird. Wie die häusliche Pflege optimal zur Kariesprävention beiträgt, erklärt unser Wiki-Beitrag zur richtigen Mundhygiene zu Hause.
- Amalgam als langlebiges, aber quecksilberhaltiges Füllungsmaterial mit Einschränkungen
- Intakte Amalgamfüllungen müssen nicht zwingend entfernt werden
- Moderne Komposit- und Keramikfüllungen als überlegene, zahnfarbene Alternativen
- Kariesprävention durch Prophylaxe als beste Strategie gegen Füllungsbedarf
Fazit: Amalgam und Füllungen bei Quarree Dental in Hamburg-Wandsbek
Amalgam hat eine wichtige Rolle in der Geschichte der Zahnmedizin gespielt, gehört in einer modernen Zahnarztpraxis aber der Vergangenheit an. In unserer Zahnarztpraxis Quarree Dental in Hamburg-Wandsbek verwenden wir ausschließlich moderne, zahnfarbene und biokompatible Materialien, die ästhetisch und funktionell dem Amalgam überlegen sind. Als Zahnärzte und Zahnärztinnen mit Leidenschaft freuen wir uns, wenn unsere Patientinnen und Patienten nach der Behandlung Zähne haben, die gesund, natürlich und schön aussehen. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin in unserer Zahnarztpraxis in Hamburg-Wandsbek und erfahren Sie, welche modernen Alternativen zu Amalgam für Sie in Frage kommen.

